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Harry Potter und die Kammer des Schreckens [Illustrierte Schmuckausgabe] (J. K. Rowling/ Jim Kay)

Veröffentlicht 3. Februar 2018 von erlesenebuecher

Phönixtränen, Tagebuch & Alraunen

Appetithäppchen: Als im Ligusterweg ein aufgeregter kleiner Hauself namens Dobby auftaucht und Harry eindringlich davor warnt, nach Hogwarts zurückzukehren, vermutet dieser, dass sein Erzfeind Draco Malfoy dahintersteckt. Doch die unheimliche Warnung, die wenig später in einem dunklen Gang der Schule auftaucht, bestätigt Dobbys Voraussage: Etwas Furchtbares wird geschehen… In seinem zweiten Jahr in Hogwarts trifft Harry auf magische Wesen, findet ein verzaubertes Tagebuch und erfährt mehr über Hagrids Vergangenheit. Aber vor allem versucht er, zusammen mit Ron und Hermine, eine sagenumwobene Kammer aufzuspüren – und das tödliche Geheimnis darin. Was die Autorin und der Illustrator hier gemeinsam geschaffen haben, wird sowohl neue Leser als auch Fans der weltbekannten Serie verzaubern.

Verfasser: J. K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen. Sie wurden in 78 Sprachen übersetzt, über 450 Millionen Mal verkauft, sind vielfach ausgezeichnet worden und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J. K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: „Quidditch im Wandel der Zeiten“, „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ und „Die Märchen von Beedle dem Barden“. 2012 gründete sie Pottermore, ein Online-Portal, auf dem Fans noch tiefer in die magische Welt eintauchen können. J. K. Rowling erhielt zalhreiche Auszeichnungen, u.a. den britischen Ritterorden Order of the British Empire und den Hans Christian Andersen Preis. Jim Kay studierte Illustration an der University of Westminster und arbeitete nach seinem Abschluss für die Archive der Tate-Britain-Gallerie in London und für die Royal Botanic Gardens in Kew. Auf einer Austellung seiner Werke wurde er von einem Verleger angesprochen und damit begann seine Karriere als freiberuflicher Illustrator. Für seine Bilder zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness erhielt er 2012 die renommierte Kate Greenaway Medal und den Deutschen Jugendliteraturpreis. Heute lebt Jim Kay in Northamptonshire.

[Carlsen (2016)]

 

Meine Meinung: Tja, was kann ich noch sagen. Es ist immer wieder, wirklich auch nach dem fünften Mal, schön, dieses Buch oder auch eines der anderen zu lesen. Es macht so viel Freude, ist gut geschrieben, voller gut durchdachter Ideen und wunderbaren Charakteren. Dieses Mal war es besonders toll, da ich ja meinem ältesten Sohn die Schmuckausgaben vorlese. Es macht mir sehr viel Spaß, die ganze Geschichte noch einmal durch seine Augen zu erleben und mit ihm darüber zu reden.

Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ fand mein Sohn besonders spannend und war von der unheimlichen Stimme, die nur Harry hört, von Anfang an fasziniert. Er war natürlich sofort der Meinung, dass es Voldemort sein muss. Etwas schwierig war es aber für ihn die Charaktere richtig einzuschätzen. So hat er z.B. lange geglaubt, dass Lockhart wirklich toll ist und so viele Sachen kann oder dass Hagrid die Kammer geöffnet hat, fand er erst nicht besonders abwegig. Aber am meisten hat ihn am Ende beschäftigt, dass Tom Riddle nicht nett und gut ist.

Mir selbst sind auch wieder einige Facetten durch seine Sichtweise klar geworden und vor allem ist Harry für meinen Sohn der größte, strahlend weiße Held und so ganz habe ich ihn eigentlich nie so gesehen, zumindest nicht nur, aber irgendwie verstehe ich meinen Sohn schon…

Großartig fand wir besonders das Quidditch-Spiel, Dobby und das fliegende Auto. Besonders viel mussten wir über Reinblüter, Muggelstämmige und Squibs diskutieren. Ich persönlich fand wieder einmal die Alraunen und Fawkes super, aber die interessierten meinen Sohn nicht so sehr.

Ach so, zu den Bildern sollte ich wohl auch noch etwas schreiben. Leider waren es schon deutlich weniger als im ersten Teil – empfand ich zumindest so, da es wohl mehr Text und das Buch schon sehr unhandlich ist. Die Bilder sind wunderschön, orientieren sich am Film, haben aber ihren ganz eigenen Charme. Wir waren besonders von den Bildern zur Todestagsfeier begeistert.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 1. Teil

Hier geht es zum 3. Teil

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Ich schreib dir morgen wieder (Cecelia Ahern)

Veröffentlicht 16. Februar 2013 von erlesenebuecher

Tagebuch, Bücherbus & Glasträne

Appetithäppchen: Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes  kaum ansprechbar, und Tamara fühlt sich fernab ihrer Freunde völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist – und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie und hilft ihr, den Weg zu Liebe und Zukunft zu finden.

Verfasserin: Cecelia Ahern ist eine der erfolgreichsten Autorinnen weltweit. Sie wurde 1981 in Irland geboren und studierte Journalistik und Medienkunde. Mit gerade einmal 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: ‚P.S. Ich liebe dich‘, verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere Weltbestseller in Millionenauflage. Cecilia Ahern schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie ‚Samantha Who?‘ mit Christina Applegate. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden von Dublin.

[S. Fischer Verlag (2011)]

Meine Meinung: Endlich geschafft!!! Das Buch hat mich so ausgebremst. Ich habe von Cecelia Ahern bereits ‚P. S. Ich liebe dich‘ gelesen und war begeistert. Ein klasse Buch! Und dann habe ich auf einigen Blogs immer wieder gute Rezensionen zu Aherns Büchern gelesen und ‚Ich schreib dir morgen wieder‘ fand ich vom Klappentext her sehr interessant und aufregend.

Aber irgendwie habe ich wohl doch etwas anderes erwartet nach ‚P. S. Ich liebe dich‘. Das Buch wirkt auf mich wie ein Jugendbuch, wahrscheinlich soll es auch eins sein, da die Protagonistin ja erst 17 ist. Alles ist sehr schlicht beschrieben in meinen Augen. Ich bin überhaupt nicht in einen Lesefluss gekommen und habe mich teilweise wirklich gequält.

Die Geschichte ist gar nicht so schlecht, aber vielleicht falsch aufgebaut. Dieses besagte Tagebuch kam zwar immer mal wieder vor, aber irgendwie doch nicht hauptsächlich. Dadurch wirkte es fehl am Platz. Warum musste unbedingt so ein fantastisches Buch in die Geschichte, die ansonsten so real wirkt? Das war mir fremd und unverständlich.

Frau Ahern schreibt am Ende, dass Bücher sich ihren Leser aussuchen. Äh, bei dem Buch und mir ist wohl was falsch gelaufen…

Bewertung: 2 von 5 Punkten