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Wintersonnenwende-Zyklus (Susan Cooper)

Veröffentlicht 29. Mai 2012 von erlesenebuecher

Artus-Sage, Zeichensucher & Uralte

Appetithäppchen: Auf dem Dachboden entdecken Jane, Barney und Simon ein uraltes Pergament. Es birgt verschlüsselte Hinweise auf den Ort, an dem der Heilige Gral des Königs Artus verborgen liegt. Die Geschwister wissen: Die Zeit ist gekommen, die Kraft des Grals gegen die Mächte der Finsternis einzusetzen. Die Suche nach dem Gral wird für sie zu einem gefährlichen Unterfangen, denn die Mächte der Finsternis haben sich an ihre Fersen geheftet…

Der fünfbändige Zyklus von Susan Cooper ist eine Fantasygeschichte für Kinder und Jugendliche. Die Geschichte spielt in Cornwall und handelt von dem alten Kampf zwischen Gut und Böse.

Verfasserin: Susan Cooper ist 1935 in England geboren und lebt heute in Amerika. Sie ist Autorin mehrerer preisgekrönter phantastischer Romane.

Meine Meinung: Ich habe zum 12. Geburtstag den dritten Band geschenkt bekommen und mir jetzt endlich auch die anderen vier Bücher gekauft – hätte ich es mal sein gelassen.

1. Teil: Bevor die Flut kommt

Die drei Geschwister Jane, Barney und Simon entdecken ein uraltes Pergament auf dem Dachboden. Darauf soll stehen, wo der Heilige Gral von König Artus zu finden ist. Die Zeit ist gekommen, dass die Kraft des Grals gegen die Mächte der Finsternis eingesetzt werden soll.

Obwohl es sich um ein Kinder- und Jugendbuch handelt stolpert es etwas beim Lesen (was natürlich auch an der Übersetzung liegen mag). Es dauert bis Spannung aufkommt und das Fantasy-Genre wird nicht so richtig erfüllt. Das Ende ist etwas enttäuschend. Allerdings ist es schon so, dass es Lust auf mehr macht und ich gespannt auf den nächsten Band bin.

2. Teil: Wintersonnenwende

Also diese Bücher von Frau Cooper sind ja preisgekrönt. Ich frage mich allerdings, warum? Es sollen Bücher für eher jüngere Leser sein und ich quäle mich echt dadurch. Verstehe vieles nichts so ganz, da man auch ständig abschweift, da kein richtiger roter Faden erkennbar ist.

Anscheinend ist dieser Teil unabgängig vom ersten. Es geht nur eben immer noch um den Kampf zwischen Gut und Böse. Und der alte Herr Meriman spielt wieder mit. Nun wird deutlich, dass er einer der Uralten ist, die durch alle Zeiten gegen das Böse kämpfen.

Will Stanton erfährt an seinem elften Geburtstag, dass er der letzte Uralte ist und somit der Kreis geschlossen ist und nun der Kampf gegen das Böse beginnen kann. Er muss allterdings sechs Zeichen suchen. Diese Suche entwickelt sich gefährlich und schwierig, da das Böse nahe ist und die Welt in einem Schneechaos unterzugehen droht.

Ich gebe aber noch nicht auf und werde auch den nächsten Band lesen (zum Glück ist der kürzer).

3. Teil: Greenwich

Endlich ein Teil der mir ganz gut gefallen hat. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich das Buch nun zum dritten Mal gelesen habe. Allerdings verstehe ich nicht ganz, wie ich das Buch vorher verstehen konnte, da nämlich viel aus den beiden ersten Bänden vorausgesetzt wird. Naja, es laufen die beiden Erzählstränge der beiden ersten Bücher eben jetzt zusammen. Will trifft auf die Geschwister Simon, Jane und Barney. Der heilige Gral wurde von den Mächten der Finsternis gestohlen und soll wieder beschafft werden. Zusammen mit Meriman machen sich die Kinder wieder an den Ort des Fundes auf. Dort wird das Fest der Greenwich gefeiert. Diese Laubhexe hilft das Geheimnis des Grals zu lüften… Ich habe extra geguckt, ob das Buch von einen anderen Übersetzer ist, aber nein, obwohl es so wirkt. Es lässt sich viel fließender lesen.

4. Teil: Der Graue König

Das Geheimnis des Grals ist gelüftet. Es handelte sich um ein Gedicht, welches beschreibt, welche Aufgabe Will als nächstes erfüllen soll. Er muss die goldene Harfe als eines der sechs Zeichen suchen und soll die Schläfer wecken, die dann im Kampf gegen die Finsternis helfen sollen. Diese Aufgabe versucht er in Wales mit Hilfe von Bran zu lösen. Nebenbei wird noch Brans Herkunft enthüllt. Es handelt sich um Artus‘ Sohn. Beide müssen gegen den Grauen König bestehen, der mit der Finsternis im Bunde ist.

Mir bleibt der angebliche Zauber dieser Reihe weiterhin verborgen.

5. Teil: Die Mächte des Lichts

Will und Bran treffen wieder auf die Geschwister Jane, Simon und Barney in Wales. Will hat ja alle Zeichen zusammen, um den Kampf gegen die Finsternis zu bestehen. Es fehlt aber noch das Kristallschwert aus dem Verlorenen Land. Dieses holen Bran und Will auf abenteuerliche Weise. Dann können alle Uralten zusammentreffen und den finalen Schlag ausführen.

Es ist und bleibt nicht meine Reihe. Ich habe mich wirklich gelangweilt und konnte kaum mitkommen, da ich ständig abgelenkt war und überhaupt nicht in die Geschichte mit hineingenommen wurde.

Bewertung: 1 von 5 Punkten

Verlag: Otto Maier Verlag Ravensburg