Vergessen

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Der Feind im Schatten (Henning Mankell)

Veröffentlicht 22. Januar 2019 von erlesenebuecher

U-Boot, Jussi & Vergessen

Appetithäppchen: Håkan von Enke, Lindas zukünftiger Schwiegervater, ist pensionierter Korvettenkapitän. Kurz nach seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag verschwindet er spurlos. Ein Unglücksfall? Eine Gewalttat? Kurt Wallander ermittelt in seinem letzten Fall, der mitten in eine politisch brisante Affäre aus Schwedens Nachkriegszeit führt…

Verfasser: Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, ist einer der angesehensten und meistgelesenen schwedischen Schriftsteller. Er lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Schweden und in Maputo/Mosambik. Mit Kurt Wallander schuf er einen der weltweit beliebtesten Kommissare.

[Deutscher Taschenbuch Verlag (2012)]

Meine Meinung: Ich bin traurig. Ich habe alle Wallander-Bücher gelesen… Es ist nun vorbei.

Aber es war wieder ein Fest. Mankell weiß einfach zu schreiben und Stimmung zu erzeugen. Ach was rede ich, nicht nur Stimmung erzeugt er, nein er lässt die Personen und ihr Leben real werden. Es ist so, als ob ich Wallander schon lange kenne, so eindringlich wird er beschrieben. Natürlich mag es daran liegen, dass so viel Autobiographisches in der Person des Kommissars zu finden ist. Jedenfalls mag ich Wallander und ich mag Schweden. Ich wurde wieder einmal gefangen genommen von dem Fall, der Spannung, Wallanders Privatleben und den vertrauten Nebencharakteren.

In diesem letzten Band gab es auch noch einmal einen großen Rundumschlag, etliche alte Fälle werden noch mal angesprochen. Wallander fühlt, dass er alt wird und lässt vieles aus seinem Leben Revue passieren. Er blickt mit dem Leser gemeinsam zurück. Selbst alle wichtigen Frauen wie Baiba und Mona tauchen wieder auf.

Der Fall selbst führt einige Jahrzehnte in die Vergangenheit. Das Verhältnis Schweden-Russland wird durchleuchtet und die große Frage ist, wer hier der Spion ist bzw. ob es einen Spion gibt.

Ein Wehmutstropfen war für mich einmal die ganz ganz paar kleinen Längen und zum anderen mochte ich den Fall nicht so gern. Aber! das machte alles nichts, war es einfach wieder schön in Ystad und Umgebung unterwegs zu sein.

Das Ende fand ich sehr tragisch, aber auch gelungen!

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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Black Dagger 10 – Todesfluch (J. R. Ward)

Veröffentlicht 14. Oktober 2012 von erlesenebuecher

Primal, Vergessen & Heilung

Appetithäppchen: Seit sie sich zum ersten Mal begegnet sind, ist die Anziehung zwischen dem Vampirkrieger Vishous und der menschlichen Ärztin Jane Whitcomb so stark geworden, dass V sich nicht mehr vorstellen kann, seine Geliebte gehen zu lassen, die ihn auf dem Anwesen der Black Dagger gesund gepflegt hat. Um seine Pflicht für die Bruderschaft zu erfüllen, muss er jedoch Janes Gedächtnis löschen und sich verpflichten, sie nie wiederzusehen. Doch noch bevor Vishous als Primal seine Hochzeit mit der Auserwählten Cormia vollziehen kann, kommt es zu einer dramatischen Entwicklung, denn die untoten Lesser haben Vs Geheimnis entdeckt und nehmen Jane ins Visier…

Verfasserin: J. R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die Black Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestseller-Listen eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als neuer Star der romantischen Mystery.

[Heyne (2009)]

Meine Meinung: Es geht weiter mit Vishous und Jane, die nun unsterblich ineinander verliebt sind, aber natürlich werden auch ihnen wieder Steine in den Weg gelegt. Leider ist mir Vishous immer noch suspekt, aber er wird viel sympathischer. Jedoch konnte ich meine Begeisterung für Jane irgendwie nicht völlig aufrecht erhalten, wobei ich gar nicht genau sagen kann, woran das liegt. Vielleicht zu wenig ärztliche Einsätze, dieser latente Kinderhass oder ich meine, wie kann man Überstunden machen, wenn man den Mann seiner Träume Zuhause hat, mit dem man gerade frisch wieder zusammen ist 🙂 … Ach mensch, wenn ich das so schreibe, hört es sich an, als wenn ich nur meckern würde. ABER grundsätzlich liebe ich ja diese Reihe sehr!!! Jedoch wird es langweilig, wenn ich immer nur das schreiben würde, deshalb muss ich ja nur ein paar Punkte finden, warum ich diesem Teil nicht die ganz volle Punktzahl geben kann. Also weiter:

Außerdem hat mich leider Bella ein wenig genervt, wobei Phury ja nicht unschuldig ist. Aber zum Glück beginnt die Story um Phury und Cormia ja schon. Das finde ich super. Auch die Einblicke in die Welt der Auserwählten finde ich interessant.

Klasse ist auch, dass John endlich die Transition hinter sich hat. Nun kann die Geschichte um die drei Freunde auch weiter gehen.

Insgesamt wieder mal ein gelungener Band, den man nicht weglegen möchte. Großartig, wie die Geschichten der ganzen Bruderschaft sich immer weiterentwickeln und verwoben werden, wobei ich finde, dass z.B. Rhage und Mary leider kaum noch in Erscheinung treten. Das finde ich schade.

Und wenn ich auch für Band 9 und 10 die Schauspieler für eine eventuelle Verfilmung aussuchen dürfte. Würden bei mir Johnny Depp Vishous und Claire Danes Dr. Jane spielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertung: 4 von 5 Punkte

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