[Monatsrückblick] Juni 2020

Veröffentlicht 2. Juli 2020 von erlesenebuecher

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Durch die Welt und Geschichte reiste ich auf die Schnelle. Dann blieb ich es etwas länger im schönen Finnland, in Espoo wird wegen Mordes ermittelt. In Hogwarts war ich mit meinem Sohn, immer wieder großartig und eine Reise wert. Dann ging es nach Berlin ins Krankenhaus, drei Mädels bei der Ärzteausbildung besuchen. Und am Ende des Monats begleitete ich Kvothe ins Commonwealth nach Tarbean und an die Universität bei Imre.

Weltgeschichte to go Alexander von Schönburg 278 Seiten 4 Punkte
Auf der falschen Spur Leena Lehtolainen 414 Seiten 4 Punkte
Harry Potter und der Feuerkelch [Illustrierte Schmuckausgabe] J. K. Rowling/ Jim Kay 451 Seiten 4 Punkte
Miss Emergency 1 – Hilfe, ich bin Arzt Antonia Rothe-Liermann 253 Seiten 4 Punkte
Der Name des Windes Patrick Rothfuss 860 Seiten 5 Punkte

Das waren 2256 Seiten.

Mein SuB wurde sehr belastet. Aber mit so schönen Büchern:

  1. Sag mir, wo die Mädchen sind (Leena Lehtolainen)
  2. Black Dagger Legacy 4 – Schwur des Kriegers (J. R. Ward)
  3. Schiefer die Socken nie hingen (Ulrike Herwig)
  4. Wer ohne Schande ist (Leena Lehtolainen)
  5. Im Kernschatten des Mondes (Margot Lee Shetterly)
  6. Miss Emergency 2 – Diagnose Herzklopfen (Antonia Rothe-Liermann)
  7. Miss Emergency 3 – Liebe auf Rezept (Antonia Rothe-Liermann)
  8. Miss Emergency 4 – Operation Glücksstern (Antonia Rothe-Liermann)
  9. Miss Emergency 5 – Überdosis Schmetterlinge (Antonia Rothe-Liermann)
  10. Das Erbe der Elfen (Andrzej Sapkowski)

 

[Neuanschaffungen] Woche #27

Veröffentlicht 1. Juli 2020 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Geralt von Riva erwartet mich:

Das Erbe der Elfen (Andrzej Sapkowski)

Seit dem blutigen Überfall auf Cintra ist Cirilla, die Thronerbin des Reiches, verschollen. Gerüchte werden laut, dass sie nicht tot ist, sondern von Geralt, dem Hexer, an einen geheimen Ort gebracht wurde. Es scheint, als besitze sie großes magisches Potential. Oder ist sie nur das Medium einer bösen Macht? Der halb verfallene Stammsitz der Hexer wird zum Schauplatz einer großen Prüfung… [dtv (2008)]

[Rezension] Der Name des Windes (Patrick Rothfuss)

Veröffentlicht 28. Juni 2020 von erlesenebuecher

Sympathielampe, Laute & Chandrian

Appetithäppchen: „Vielleicht habt ihr von mir gehört“… von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – „sie haben einfach die falschen Lieder gesungen“. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. In der Hafenstadt Tarbean schlägt er sich als Betteljunge durch, bis er als jüngster Schüler auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der gefährlichen Dämonen aufzudecken. – Im Mittelpunkt der Königsmörder-Chronik steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen… und ein schüchterner Liebhaber.

Verfasser: Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Wisconsin, unterrichtet als Englisch-Dozent am Stevens Point College in Wisconsin. Mit „Der Name des Windes“ legte Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einer der vorderen Plätze in der New York Times-Bestsellerliste belegte.

[Klett-Cotta (2008)]

Meine Meinung: Mit den Buchreihen ist es so eine Sache. Ich lese viel zu viele Buchreihen, dadurch kann ich meinen SuB nicht abbauen und einige Reihen ziehen sich ziemlich hin, der Autor bzw. Verlag will Geld machen und ich möchte das Ende nicht verpassen. Das nervt. Allerdings kommt man um Buchreihen nicht drumherum, da viele wirklich sehr gut sind und man sich freut die bekannten, liebgewonnen Protagonisten wiederzusehen(-lesen).

Hier haben wir also wieder eine Fantasy-Buchreihe und einiges ist auch bekannt, so ganz kann man das Rad ja nicht neu erfinden. Aber man kann es wirklich rund machen und faszinierende Verzierungen reinschnitzen. Das ist Herrn Rothfuss auf jeden Fall gelungen.

Kvothe ist ein großer, berüchtigter Held, der in diesem Teil anfängt von seinem Leben zu berichten. Wie er aufgewachsen ist, bei den fahrenden Schaustellern, dann unterrichtet wurde von seinem Lehrer, einem Arkanisten, wie er einen Schicksalsschlag erlebte und obdachlos als Straßenkind lebte. Dann aber sein Ziel erreichte und an der Universität studierte – und das ziemlich erfolgreich. Während dieser Zeit begleitete ihn die Musik und vor allem sein Drang alles über die Chandrian herauszufinden.

Er erlebte Abenteuer, ihm gelangen kleine und große Wunder, er lernte Freunde kennen, auch ein wenig die Liebe und häufte immer mehr Wissen an. Teilweise war er mir etwas zu perfekt. Kvothe gelingt alles, weiß alles und schafft irgendwie alles. Jedoch war dieses Gefühl des Genervtsein nur ganz leicht da. Das Schicksal malträtierte ihn ab und an auch zu arg. Oft erwischte ich mich, dass ich ihm sehnlichst ein ruhiges, beschauliches Leben wünschte, allerdings wäre das natürlich zu Gunsten eines spannenden Plots geschehen. Man merkt, ich fieberte beim Lesen ordentlich mit.

Also ein Buch bei dem sich der Beginn einer neuen Buchreihe gelohnt hat und bei dem ich mich sehr auf den zweiten Teil freue.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

[Neuanschaffungen] Woche #26

Veröffentlicht 28. Juni 2020 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Ein Buch über Heldinnen und eine tolle Buchreihe à la Doctor’s Diary:

Im Kernschatten des Mondes (Margot Lee Shetterly)

Sie galten als menschliche Computer und ebneten der Menschheit den Weg auf den Mond. Lange bevor der amerikanische Astronaut John Glenn die Erde in einem Raumschiff umkreisen und Neil Armstrong auf dem Mond spazieren konnte, berechnete eine Gruppe Mathematikerinnen mit Bleistift, Lineal und Rechenmaschinen die Formeln für die später größten Erfolge der Raumfahrtgeschichte. Die afroamerikanischen Frauen unter ihnen, die von der Raumfahrbehörde in den 1930er- und 1940er-Jahren aus Personalnot eingestellt wurden, zählten zu den klügsten Köpfen ihrer Generation. Doch die harschen Bestimmungen der Rassentrennung machten ihnen die Arbeit in der von Männern dominierten Institution, die als NASA zu Weltruhm gelangen wird, doppelt schwer. Niemand kannte bisher ihre Namen. Erst als Margot Lee Shetterley, deren Vater als Ingenieur ebenfalls dort arbeitete, fünfzig Jahre später von ihnen hört und ihre Geschichte aufschreibt, wird klar: Ohne Dorothy Vaughan, Mary Jackson, Katherine Johnson und Christine Darden wären die Apollo-Missionen nie möglich gewesen. [HarperCollins (2020)]

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Miss Emergency 2 – Diagnose Herzklopfen (Antonia Rothe-Liermann)

Chirurgie – ich komme! Mit gezücktem Skalpell und einer gehörigen Portion Schmetterlingen im Bauch will Lena den Operationssaal erobern. Eigentlich kein Problem für die weltbeste Ärztin! Doch sie wird schon ungeduldig erwartet: von der taffen Oberärztin Dr. Thiersch, die keine weibliche Konkurrenz duldet – und einer fiesen Bypass-Operation… [Planet Girl (2012)]

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Miss Emergency 3 – Liebe auf Rezept (Antonia Rothe-Liermann)

Gynäkologie – ich komme! Selbstbewusst erobert Lena ihr neues Gebiet: den Kreißsaal. Und diesmal wird sie nicht in Liebesfragen herumdoktern, das steht fest! Sie konzentriert sich auf die Karriere, Herzenschaos ade! Dabei wäre Alex eigentlich der perfekte Kandidat. Schade, dass man sich das Verlieben nicht einfach verschreiben kann… [Planet Girl (2012)]

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Miss Emergency 4 – Operation Glücksstern (Antonia Rothe-Liermann)

Hammerexamen – ich komme! Bewaffnet mit Glückskuli und tausend Karteikarten stürzt Lena sich kopfüber in den Prüfungsstress, um endlich die weltbeste Ärztin zu werden. Doch zwei gute Gründe halten sie vom Pauken ab: eine unwiderstehliche Liebeserklärung von Alex und die Blicke von Dr. Thalheim… [Planet Girl (2013)]

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Miss Emergency 5 – Überdosis Schmetterlinge (Antonia Rothe-Liermann)

Patienten, ich komme! Als frisch gebackene Assistenzärztin tritt Lena endlich ihren Dienst am St. Anna an. Und zwar gleich mitten in der Notaufnahme! Doch es ist gar nicht so einfach, sich als weltbeste Ärztin zu beweisen – besonders, wenn man Seite an Seite mit Dr. Thalheim arbeitet. Unverhofft stehen in der Liebe noch einmal alle Zeichen auf Anfang. [Planet Girl (2013)]

[Rezension] Miss Emergency 1 – Hilfe, ich bin Arzt (Antonia Rothe-Liermann)

Veröffentlicht 21. Juni 2020 von erlesenebuecher

Glückskuli, Laborergebnisse & Chefvisite

Appetithäppchen: Welt – ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl – zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim…

Verfasserin: Antonia Rothe-Liermann, geboren 1978 in Halle/ Saale, studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in Potsdam-Babelsberg. Danach arbeitete sie als Storyliner und Autorin für verschiedene Produktionen der Grundy UFA und teamworx. Seit 2007 schreibt sie als freie Autorin für Spielfilme und Serienproduktionen. Sie verfasste u.a. als Co-Autorin Drehbücher für die RTL-Erfolgsserie „Doctor’s Diary“.

[Thienemann (2012)]

Meine Meinung: Ich liebe Doctor’s Diary! Das ist eine der wenigen deutschen Serien, die ich mir immer wieder anschauen kann. Antonia Rothe-Liermann hat als Co-Autorin bei der Serie mitgeschrieben. Dieses erkennt man an diesem Buch. Es ist eine literarische Arzt-Serie.

Die Protagonistin schließt man mit ihren beiden Freundinnen bzw. Kolleginnen gleich ins Herz. Alle drei fangen frisch ihr Praktisches Jahr an und geraten in einige turbulente Situationen. Es sind nicht nur die verschiedenen Patienten, sondern auch das Liebesleben der drei Damen, welches die Handlung aufwirbelt. Da ist z.B. der Oberarzt Dr. Thalheim, aber auch der smarte Patient Manuel…

Das Krankenhaus als Ort der Handlung ist ähnlich wie ein Internat, so dass die Handlung gebündelt fast nur in diesem Mikrokosmos stattfindet, hat aber auch den Vorteil, dass eben ab und an neue Patienten bzw. Geschichten auftauchen. Die Autorin hat mit diesem Dreier-Mädchen-Team eine tolle Combo geschaffen und es macht Lust auf mehr. Mir war der Anfang jetzt leider an einigen Stellen ein klein wenig zu zäh, aber anscheinend soll z.B. die Geschichte mit Lena und Dr. Thalheim über die nächsten vier Bücher tragen. Da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht – vielleicht ja im nächsten Band. Ich bin gespannt und werde auf jeden Fall weiterlesen. Dafür ist der Plot dann doch viel zu unterhaltsam, kurzweilig, lustig und herzerwärmend.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

[Rezension] Harry Potter und der Feuerkelch [Illustrierte Schmuckausgabe] (J. K. Rowling/ Jim Kay)

Veröffentlicht 21. Juni 2020 von erlesenebuecher

Weihnachtsball, Magisches Auge & Denkarium

Appetithäppchen: Das Dunkle Mal prangt am Himmel über der Quidditch-Weltmeisterschaft, und von diesem Moment an schwebt Harry Potter in Gefahr. Er wird vom Feuerkelch ausgewählt, für Hogwarts am legendären Trimagischen Turnier teilzunehmen. Harry muss Prüfungen bestehen, die selbst für begabtesten Zauberer eine Herausforderung darstellen würden – in der ersten muss er einem furchterregenden Ungarischen Hornschwanz gegenübertreten. Doch für Harry ist der Wettkampf nur der Auftakt zu einer sehr viel düstereren Kraftprobe. Im Nebel von Little Hangleton, wo sich die Gräber von Tom Riddles Vorfahren befinden, braut sich etwas noch Unheilvolleres zusammen… Jim Kay, Gewinner der Kate Greenaway Medal und des Deutschen Jugendliteraturpreises, vollbringt wieder einmal unvergleichliche Zauberstücke. Diese spektakuläre illustrierte Ausgabe des vierten Bandes von J. K. Rowlings gefeierter Buchserie erweckt atemberaubende Szenen und beliebte Figuren wie Mad-Eye Moody, Viktor Krum und Rita Kimmkorn zum Leben.

Verfasser: J. K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen und sind vielfach ausgezeichnet worden. Sie wurden über 500 Millionen Mal verkauft, in 80 Sprachen übersetzt und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J. K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: „Quidditch im Wandel der Zeiten“, „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ und „Die Märchen von Beedle dem Barden“. J. K. Rowling hat außerdem das Drehbuch zu „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ verfasst, dem Auftakt einer fünfteiligen Filmreihe. Gemeinsam mit Drehbuchautor Jack Thorne und Regisseur John Tiffany entwickelte sie das Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei“, das seit 2016 im Londoner West End und seit 2018 am Broadway aufgeführt wird. Im Frühjahr 2020 wird das Stück in Hamburg seine Deutschlandpremiere feiern. 2012 gründete sie Pottermore, ein Online-Portal, auf dem Fans Neuigkeiten, Artikel und Beiträge von J. K. Rowling finden können. Sie erhielt zalhreiche Auszeichnungen, u.a. den britischen Ritterorden Order of the British Empire und den Hans Christian Andersen Preis. Jim Kay erhielt für seine Bilder zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness 2012 die Kate Greenaway Medal und den Deutschen Jugendliteraturpreis. Er studierte Illustration an der University of Westminster und arbeitete nach seinem Abschluss für die Archive der Tate-Britain-Gallerie in London und für die Royal Botanic Gardens in Kew. Auf einer Austellung seiner Werke wurde er von einem Verleger angesprochen und damit begann seine Karriere als freiberuflicher Illustrator. Die Schmuckausgabe von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ fand international großen Anklang und Jim Kay wurde vom Bloomsbury Verlag beauftragt, alle sieben Bände von J. K. Rowlings weltbekannter Serie zu illustrieren. Heute lebt Jim Kay mit seiner Frau in Northamptonshire.

[Carlsen (2019)]

Meine Meinung: Meinem mittlerweile neunjährigen Sohn habe ich dieses Buch vorgelesen. Allerdings ist es wohl leider das letzte, da er den fünften Band nun selbst lesen möchte. Tja, da hat man schon Kinder und darf nicht mal mehr Harry Potter vorlesen (Frechheit :)), vielleicht klappt es beim zweiten Kind komplett. Jedenfalls ist dieser einer meine Lieblingsbände.

Mein Sohn war natürlich völlig begeistert von der Quidditch-Weltmeisterschaft und der Tatsache, dass es noch andere Zaubererschulen gibt. Ebenfalls fand er er das Trimagische Turnier mit den vielfältigen Aufgaben klasse. Die unverzeihlichen Flüche und Mad-Eye bewirkten gehörige Spannung und einen kleinen Gruselfaktor.

Etwas schwieriger war es die ganzen Zusammenhänge rund um das Ministerium, Barty Crouch, den damaligen Prozessen der angeklagten Todessern und Lord Voldemorts Vergangenheit verständlich zu machen.

Von den Bildern war ich dieses Mal echt enttäuscht, deshalb musste ich einen Punkt abziehen. Das hat nichts mit der Geschichte zu tun. Es waren zum einen viel zu wenig Bilder. Seitenlang sah man nur weiße Seiten. Und zum anderen waren es wenig wirklich ausführliche, großflächige Bilder. Oft nur kleine Symbole oder einzelne Gegenstände. Das fand ich nicht schön. Und ich weiß auch nicht, wie es besser werden soll. Der 5. Band ist noch umfangreicher und wahrscheinlich gibt es dann noch weniger Bilder. Da stellt sich die Frage, ob man sich die teure Schmuckausgabe überhaupt noch kaufen soll.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

[Neuanschaffungen] Woche #25

Veröffentlicht 21. Juni 2020 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Maria Kallio ermittelt:

Wer ohne Schande ist (Leena Lehtolainen)

Ein gewittriger Augusttag. In den Schären westlich von Helsinki treiben zwei in eine Plastikplane eingewickelte Leichen. Als Kommissarin Maria Kallio eintrifft, sind die Untersuchungen bereits im Gange. Bei den Toten handelt es sich um eine nackte, auffallend schöne Frau um die fünfzig und einen Mann, dessen Gesicht entstellt wurde. Ein Lokalpolizist kann die Frau schon bald identifizieren: Sie ist die Schwägerin einer ehemaligen Eishockeylegende. Was sie allerdings mit dem vorbestraften Arbeitslosen zu tun hatte, mit dem zusammen sie gestorben ist, bereitet Maria lange Kopfzerbrechen… [Rowohlt 2014])

[Neuanschaffungen] Woche #24

Veröffentlicht 13. Juni 2020 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Welch Mischung:

Black Dagger Legacy 4 – Schwur des Kriegers (J. R. Ward)

Düster, geheimnisvoll und athletisch ist der junge Vampirkrieger Boone einer der vielversprechendsten Rekruten der Black Dagger im Kapmf gegen die Feinde der Bruderschaft. Als sein Vater auf tragische Weise stirbt, entkommt Boone zwar den Zwängen seines adeligen Elternhauses, aber er wird auch vom aktiven Dienst auf der Straße abgezogen. Stattdessen soll er Ex-Cop Butch O’Neal bei der Ermittlung in einer Mordserie helfen: Mehrere junge Frauen wurden auf ebenso grausame wie spektakuläre weise umgebracht. Eine heiße Spur führt die beiden Vampire ins Pyre, einen Goth-Club von zweifelhaftem Ruf – Drogen und schneller Sex sind hier an der Tagesordnung. Ausgerechnet dort begegnet Boone der charismatischen Helania, die dem Täter ebenfalls auf den Fersen ist, weil dieser ihre Schwester getötet hat. Vom ersten Augenblick an ist Boone der schönen Vampirin verfallen, doch kann er ihr auch vertrauen? Hat sie möglicherweise sogar etwas mit den Morden zu tun? Dann gerät Helania selbst ins Visier des Killers, und Boone tritt den schwersten Kampf seines Lebens an. Den um seine große Liebe… [Heyne (2020)]

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Schiefer die Socken nie hingen (Ulrike Herwig)

Weihnachten ohne Familie? So haben sich Julia und Frank das nicht vorgestellt! Ihre drei Töchter, die in Berlin, London und in den USA leben, können dieses Jahr nicht mit ihnen zu Hause feiern. Na gut, dann kommen die Eltern eben zu den Kindern. Und so packt Ehepaar Bachmann Geschenke, Gänsebraten und die Großmutter ein und bricht zu einer ziemlich verrückten Weihnachtsreise rund um die Welt auf. [dtv (2019)]

 

[Rezension] Auf der falschen Spur (Leena Lehtolainen)

Veröffentlicht 7. Juni 2020 von erlesenebuecher

Pilzpastete, Doping & Snorkmädchen

Appetithäppchen: Seitdem die Sportjournalistin Jutta Särkikoski einen Dopingskandal aufgedeckt hat, ist ihr Leben aus den Fugen geraten: Zuerst die anonymen Morddrohungen, dann wird sie mit ihrem Wagen von der Straße abgedrängt. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Bei einer Veranstaltung des Behinderten-Sportbunds wird ein Mann vergiftet. Maria Kallio ist alarmiert: Galt der Anschlag in Wirklichkeit Jutta Särkikoski?

Verfasserin: Leena Lehtolainen, 1964 geboren, lebt und arbeitet als Kritikerin und Autorin in Degerby, westlich von Helsinki. Sie ist eine der erfolgreichsten und renommiertesten Schriftstellerinnen Finnlands. 1994 erschien der erste Roman mit der toughen Anwältin und Kommissarin Maria Kallio, deren Abenteuer im Heimatland auch als Fernsehfilme sehr erfolgreich sind.

[Rowohlt Verlag (2009)]

Meine Meinung: Es war wirklich eine Freude nach Espoo, nach Finnland, zu Maria zurückzukehren. Ich mag die Protagonistin, ihr Umfeld, die Landschaft, die Gegend und Lehtolainens Erzählweise. Und was dazukam, war wieder mal ein wirklich spannender Fall, so dass ich bis fast bis zum Schluss ahnungslos war.

Es geht dieses Mal um einen Dopingfall in der Leichtathletik, um eine Sportjournalistin und den Behindertensport. Lehtolainen erschafft immer wieder interessante Fälle und vergisst auch Kallios Privatleben und ihren beruflichen Werdegang nicht, so dass es für den Leser immer wieder so ist, als ob er Freunde trifft.

Trotzdem gibt es Abzug bei diesem Buch. Zum einen habe ich mich über Marias Rückkehr zur Polizei geärgert, nicht dass sie zurückkehrt, sondern wie. Das wurde innerhalb einer Seite mal eben so dem Leser vor die Füße geworfen. Das hat mich sehr geärgert. Und zum anderen das Ende, in dem ordentlich Fahrt aufgenommen wird, was an sich gut ist, aber Maria handelt in meinen Augen schon wieder kopflos und begibt sich zu schnell und etwas sorglos in Gefahr. Das kann ich nicht nachvollziehen, vor allem wenn es schon in den letzten Büchern immer wieder Thema war und sie das eigentlich nicht mehr machen wollte und sollte.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

[Rezension] Weltgeschichte to go (Alexander von Schönburg)

Veröffentlicht 7. Juni 2020 von erlesenebuecher

Zenobia, Globalisierung & Top Ten

Appetithäppchen: Was hat aus Steinzeitmenschen mit Faustkeilen Großstadtmenschen mit Selfiesticks gemacht? Welches sind die „Big-Bang-Momente“ der Weltgeschichte, die alles verändert haben? Und warum erkennt man die erst im Nachhinein, wenn es zu spät ist? Alexander von Schönburg führt kurzweilig und fundiert durch die Geschichte, er erzählt von den größten Helden und schlimmsten Übeltätern, erklärt die wichtigsten Ideen und die spektakulärsten Erfindungen der Menschheit. Ein ebenso unterhaltsamer wie tiefgründiger Blick auf die Weltgeschichte – von Adam bis Apple.

Verfasser: Alexander von Schönburg, Jahrgang 1969, war u.a. Redakteur der FAZ und Chefredakteur von „Park Avenue“, seit 2009 ist er Mitglied der „Bild“-Chefredaktion. Seiner Bücher „Die Kunst der überflüssigen Dinge“ (2006), „Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“ (2008) und „Smalltalk“ (2015) waren Bestseller. Alexander von Schönburg lebt mit seiner Familie in Berlin.

[Rowohlt Berlin Verlag (2016)]

Meine Meinung: War Einstein schlecht in Mathe? War Napoleon sehr klein? Stand die Sklavenfrage im Mittelpunkt des Amerikanischen Bürgerkriegs? All diesen Fragen und noch mehr versucht Herr von Schönburg auf den Grund zu gehen. Natürlich kann man von einem Buch mit 278 Seiten nicht viel erwarten, wenn es um die Weltgeschichte gehen soll. Aber immerhin schafft es zum einen zu unterhalten und zum anderen Anregungen zu geben.

Kurzweilig und unterhaltsam ist es, da am Ende jedes Kapitels immer eine Top Ten-Liste aufgeführt ist: die 10 prägendsten Ideen der Menschheit, die 10 berühmtesten Reden der Weltgeschichte usw. So was mag ich und man erwischt sich immer wieder, wie man diese Liste selbst überprüft und darüber nachdenkt.

Anregungen gibt das Buch, da zum Beispiel einige Irrtümer aufgedeckt werden, die sich in das Allgemeinwissen eingeschlichen haben. Auch die Überlegungen zum Bösen in der Geschichte finde ich mehr als gelungen.

Allerdings ist es, wie ich es z.B. auch bei den Büchern der C.H. Beck Wissen Reihe empfinde, ein zweischneidiges Schwert. Zum einen bekommt man einen kurzen, leicht fundierten Überblick, aber andereseits befriedigt es nicht, da vieles nur angerissen und nichts wirklich tiefgehend dargestellt wird.

Bewertung: 4 von 5 Punkten