[Neuanschaffungen] Woche #04

Veröffentlicht 20. Januar 2019 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Fortsetzung!

Black Dagger 31 – Die Diebin (J. R. Ward)

Sola Morte ist Einbrecherin aus Leidenschaft. Nicht die finanzielle Not treibt sie nachts in die Villen reicher Leute, sondern die pure Lust am Nervenkitzel. Als sie und ihre geliebte Großmutter dadurch ins Visier eines mächtigen Drogenbarons geraten, beschließt Sola, ihre kriminelle Laufbahn und Caldwell für immer hinter sich zu lassen – und Assail, den einzigen Mann, der jemals Gefühle in ihr geweckt hat. Doch nun schwebt Assail in Lebensgefahr, und Sola lässt alles stehen und liegen, um an sein Krankenbett zu eilen. Und tatsächlich scheint ihre bloße Anwesenheit Assails Genesung zu fördern, sodass die beiden ihre leidenschaftliche Liebesbeziehung schon bald wieder aufnehmen. Noch immer ahnt Sola nicht, dass Assail ein Vampir ist und dass seine dunkle Vergangenheit als Waffenhändler der Bruderschaft der Black Dagger sie früher oder später doch noch einholen wird… [Wilhelm Heyne Verlag (2019)]

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[Neuanschaffungen] Woche #02

Veröffentlicht 11. Januar 2019 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Noch mehr tolle Geschenke:

28 Tage lang (David Safier)

Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang. 28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt. 28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört. 28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben. 28 Tage, um eine Legende zu werden. [Rowohlt Verlag (2014)]

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Der Beobachter (Charlotte Link)

Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen und Ablehnung besteht. Nur aus der Ferne, aber voller Hingabe, liebt er die schöne Gillian Ward. Nimmt innigst Anteil an ihrem perfekten Leben mit dem gut aussehenden Ehemann und der reizenden Tochter. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Dass im Leben dieser Frau nichts so ist, wie es zu sein scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst. [Blanvalet (2012)]

Black Dagger Legacy 3 – Zorn des Geliebten (J. R. Ward)

Veröffentlicht 5. Januar 2019 von erlesenebuecher

Hochzeit, Keys & Traumhaus

Appetithäppchen: Peyton, Sohn des Peythone, hat alles, was sich ein Vampir nur wünschen kann: Er stammt aus einer ebenso angesehenen wie reichen Adelsfamilie, er sieht unverschämt gut aus und die Frauen liegen ihm reihenweise zu Füßen. Bis auf eine: Novo, die schöne Vampirin, die zusammen mit Peyton von der Bruderschaft der Black Dagger für den Kampf gegen die Lesser ausgebildet wird. Sie hat den Körper einer Göttin und das Herz einer Kriegerin – und für einen verwöhnten Schnösel wie Peyton hat sie eigentlich gar nichts übrig. Trotzdem beginnen die beiden so ungleichen Vampire eine stürmische Affäre miteinander – nur Sex, keine Gefühle, wie sie einander immer wieder versichern. Als Novo im Einsatz gegen die Feinde der Bruderschaft schwer verletzt wird, merkt Peyton, dass er der Vampirin bereits mit Haut und Haaren verfallen ist. Doch Novo vertraut ihm nicht, und zum ersten Mal in seinem Leben muss Peyton um etwas kämpfen: die Liebe seiner Traumfrau…

Verfasserin: J. R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die Black Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestseller-Listen eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als neuer Star der romantischen Mystery.

[Wilhelm Heyne Verlag (2018)]

Meine Meinung: SPOILERALARM

In diesem Buch geht es eigentlich um zwei Liebesgeschichten: einmal wie im Klappentext beschrieben um Novo und Peyton, dann aber auch um Saxton und Rhun. Wer war Rhun nochmal? Der neu aufgetauchte Onkel von Bitty. Wer war nochmal Bitty? Die Adoptivtochter von Rhage und Mary. Klingelt es langsam? Ist schon langsam etwas schwierig den Überblick zu behalten bei so vielen Charakteren.

Und Saxton ist der Anwalt vom König, der mit Blay liiert war. Rhun bemerkt plötzlich, dass er schwul ist und wird die große Liebe von Saxton. Unwahrscheinlich? Ja, aber egal, da so schön. Rhun hat eine schwere Vergangenheit hinter sich, ist aber ein Mann von Wert und gerade richtig für Saxton. Trotz einiger Schwierigkeiten, die sich um ein altes, schönes Haus drehen, finden sie letztendlich zueinander und auch Blay ist vergessen.

Aber viel wichtiger ist die Geschichte rund um Novo und Peyton, die mir sogar noch mehr Spaß gemacht hat, da sie so unterschiedlich sind, aber beide viel aufarbeiten und versuchen sich ihren Problemen zu stellen. Novo, die knallharte Killerfrau, die ihre Emotionen unter Verschluss hält und sich im düsteren Sexclub auslebt. Peyton, der verwöhnte Glymera-Sohn, den alles langweilt, der Drogen nimmt und nicht zu Ende bringt. Zusammen erleben sie plötzlich die Liebe und öffnen sich, nehmen Dinge in Angriff und sogar Novas Fehlgeburt wird verarbeitet. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.

Insgesamt war es mal wieder Black Dagger vom Feinsten, wie man es sich wünscht: Düster, Sex, Kampf und etwas Humor. Sehr gut! Aber aber aber… wenn die letzten zwanzig Seiten nicht wären, hätte ich volle Punktzahl gegeben, aber das Ende ist sowas von kitschig, schmalzig und schleimig. „Ich liebe dich“, „Nein, ich liebe dich“… Hilfe, ich habe keinen der Protagonisten wiedererkannt. Das hätte Frau Ward wirklich anders gestalten können.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 2. Teil

 

[Monatsrückblick] Dezember 2018

Veröffentlicht 2. Januar 2019 von erlesenebuecher

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Am Ende des Jahres begann die Adventszeit für mich in Prag mit drei tollen Frauen. Dann ging es nach Castle Rock, wo Leland Gaunt einen neuen Laden eröffnete. Adrian Plass begleitete mich mit netten Geschichten rund um den Glauben. Dann war ich mit einer turbulenten Familie ein Jahr rund um London unterwegs. Und zu guter Letzt ging es mit den Wünschmanns nach Transilvanien und zu den Pyramiden. Ein aufregender Monat.

Wintersterne Isabelle Broom 443 Seiten 4,5 Punkte
In einer kleinen Stadt Stephen King 860 Seiten 4 Punkte
Adrians neuer Adventskalender Adrian Plass 109 Seiten 2,5 Punkte
Ein Weihnachten zum Glücklichsein Julia Williams 427 Seiten 4,5 Punkte
Happy Family David Safier 315 Seiten 4 Punkte

Das waren 2154 Seiten.

Mein SuB soll ja nicht schrumpfen:

  1. Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen (J. K. Rowling)
  2. Die Philosophin (Peter Prange)
  3. Diesmal für immer (Paige Toon)
  4. Firelight 2- Flammende Träne (Sophie Jordan)
  5. Das glücklichste Volk – Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas (Daniel Everett)
  6. Moabit (David Kutscher)
  7. Westeros – Die Welt von Eis und Feuer (George R. R. Martin)
  8. Frauen dürfen hier nicht träumen (Rana Ahmad)
  9. Tausend kleine Lügen (Liane Moriarty)
  10. Der kleine König Dezember (Axel Hacke)

Mein Lesejahr 2018

Veröffentlicht 2. Januar 2019 von erlesenebuecher

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Ich habe im vergangenen Jahr 44 Bücher gelesen und fand viele richtig gut. Leider waren es nicht so viele wie erhofft, aber der Alltag hindert mich immer wieder daran.

Hier meine fünf Highlights des letzten Jahres:

1. Das Lied von Eis und Feuer 1 – Die Herren von Winterfell (George R. R. Martin)

„Den Leser erwartet eine ausgeklügelte Welt und zahlreiche ausgefeilte Charaktere. Gerade die machen das Buch so lesenswert und lassen einen süchtig eine Seite nach der anderen verschlingen“

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2. Vergiss ihn nicht (Liane Moriarty)

„Wer bin ich? Was ist aus mir geworden? Haben sich meine Träume erfüllt? Was würde mein junges Ich zu meinem alten Ich sagen? […] Genau darum geht es in diesem Buch. Allerdings auf wirklich unterhaltsame Weise!“

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3. Wunder (Raquel J. Palacio)

„Schön, schöner, „Wunder“! […] Ein tragisch-komisches Buch, welches mir im Gedächtnis und Herzen bleiben wird.“

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4. Schiff der tausend Träume (Leah Fleming)

„Es ist ein ziemlich dicker Wälzer, der viel Zeit, Leid, Erfahrungen, Familie, Freundschaft beinhaltet. Der spannend, aber auch entspannend ist.“

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5. Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (J. K. Rowling)

„Es erinnert an die kleinen gelben Reclamhefte […] ich war trotzdem mitten drin im Geschehen und gefangen von den wirklich phantastischen Tierwesen und der aufregenden Handlung.“

Happy Family (David Safier)

Veröffentlicht 2. Januar 2019 von erlesenebuecher

Haribo, Sandsturm & Ufta

Appetithäppchen: Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf. Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.

Verfasser: David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane „Mieses Karma“, „Jesus liebt mich“ und „Plötzlich Shakespeare“ erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier für seine TV-Serie „Berlin, Berlin“ mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

[Rowohlt Verlag (2011)]

Meine Meinung: Es gibt Zeiten, da kann ich gut ein Safier-Buch lesen, dann wiederum passt es manchmal gar nicht. Dieses Buch ist wie die anderen von ihm teilweise witzig, aber auch etwas anstregend (da anstrengend bzw. gewollt witzig), was nervt. Es ist auch wieder einmal eine völlig abgedrehte Geschichte, die aber nun mal sehr unterhaltsam ist.

Das Buch lässt sich schnell weglesen, wobei es manchmal so gewollt lässig klingt bzw. sich lesen lassen soll. Das störte dann wiederum… Teufelskreis.

Die Charaktere sind in Ordnung, aber etwas platt, und das liegt nicht nur an dem unterbelichteten Frankenstein-Vater, auch die anderen sind sehr klischeehaft. Allerdings insgesamt als Familie gewinnen sie an Sympathie und man erwischt sich dabei, dass die Wünschmanns einem doch am Herzen liegen.

Wer keine große Weltliteratur erwartet, sondern kurzweilige Unterhaltung ist hier richtig. Ich habe jetzt auch den Film gesehen und kann nur sagen: Lest lieber das Buch!

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Ein Weihnachten zum Glücklichsein (Julia Williams)

Veröffentlicht 2. Januar 2019 von erlesenebuecher

Familie, Prüfungen & Das kleinste Engelchen

Appetithäppchen: Wie jedes Jahr will Beth mit ihrem Mann und den Kindern ein entspanntes Weihnachtsfest bei ihren Eltern verbringen. Aber diesmal geht alles drunter und drüber: Ihr Bruder Ged steht mit einer neuen und schwangeren Freundin vor der Tür. Beths Schwester Lou ist wieder einmal Single, und auch bei Beth selbst läuft so einiges schief. Zu guter Letzt machen auch ihre Eltern eine überraschende Mitteilung, und plötzlich droht das Band, das die Familie zusammenhält, zu reißen…

Verfasserin: Julia Williams wuchs mit sieben Geschwistern im Norden Londons auf und studierte in Liverpool. Nach einigen Berufsjahren im Verlagswesen widmet sie sich inzwischen ganz dem Schreiben. Während des Studiums lernte sie ihren Mann David kennen. Mit ihm und den vier gemeinsamen Kindern lebt sie mittlerweile in Surrey.

[MIRA Taschenbuch (2017)]

Meine Meinung: In den letzten Jahren hat sich das etabliert, dass ich rund um die Advents- und Weihnachtszeit schöne Weihnachts- bzw. Winterlektüre lese. Das möchte ich auch nicht mehr missen, da es einfach Spaß macht in winterliche Stimmung zu kommen, während man eingekuschelt im Bett liegt und liest. Herrlich!

Dieses Jahr sollten es Wintersterne und dieses Buch von Julia Williams mit weihnachtlichem Cover und vielversprechendem Klappentext werden. Allerdings hielt „Ein Weihnachten zum Glücklichsein“ nicht alles, was es versprach. Er ging nur zu Beginn und am Ende des Buches um Weihnachten, dazwischen nicht. Schade.

Allerdings war das der einzige Schwachpunkt. Ansonsten hat das Buch gehalten, was ich erwartet habe. Viel Familie, Unterhaltung, Herzschmerz und Humor!

Es geht um Beth, die plötzlich merkt, dass sie mit ihrem Leben nicht so zufrieden ist und überlegt, wie es hätte anders laufen können. Es gibt Stress mit ihren pubertierenden Kindern und ihrem Ehemann. Zusätzlich läuft noch einiges in ihrer Familie nicht geraden Bahnen. Es geht um die Existenzkrise der gebeutelten Mutter… sehr gut nachvollziehbar!

Ich fühlte mich gut unterhalten und mochte die Protagonisten sehr!

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten