[Neuanschaffungen] Woche #38

Veröffentlicht 19. September 2016 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Noch mehr Geburtstagsgeschenke:

Das Haus des Windes (Louise Erdrich)

Im Sommer 1988 wird die Mutter des 14-jährigen Joe Coutts Opfer eines brutalen Verbrechens. Sie schließt sich in ihrem Zimmer ein und verweigert die Aussage. Vater und Sohn wissen nicht, wie sie sie zurück ins Leben holen können. Da sich der Überfall auf der Nahtstelle dreier Territorien ereignet hat, sind drei Behörden mit den Ermittlungen befasst. Selbst Joes Vater sind als Stammesrichter die Hände gebunden. So beschließt Joe, den Gewalttäter selbst zu finden. Mit seinen Freunden Cappy, Angus und Zack unternimmt er teils halsbrecherische, teils urkomische Ermittlungsversuche. Bei seiner aufreizenden Tante und im Kreis katholischer Pfadfinderinnen begegnet er der Liebe – und in alten Akten dem Schlüssel des Verbrechens. [Aufbau Verlag (2016)]

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Raum (Emma Donoghue)

Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine „Freunde“, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge im Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es doch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen… [Piper Verlag (2011)]

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Lakota Moon (Antje Babendererde)

Oliver ist 15 und schwer verliebt in Nina. Und – o Wunder – Nina liebt ihn auch. Doch dann passiert das Unfassbare: Olivers Mutter beschließt wieder zu heiraten und zwar einen waschechten Indianer. Aller Protest nützt nichts – Oliver muss mit seiner Mutter nach Amerika auswandern. Doch im Pine Ridge Indianerreservat ist nicht so, wie er es sich vorgestellt hat, und Oliver möchte nur eins: so schnell wie möglich zurück nach Deutschland zu Nina. Bis eines Tages etwas passiert, das Oliver seiner neuen Familie näher bringt, als er es jemals geahnt hätte. [Arena Verlag (2005)]

Harry Potter und der Feuerkelch (Joanne K. Rowling)

Veröffentlicht 16. September 2016 von erlesenebuecher

B.Elfe.R, Morsmordre & Erminne

Appetithäppchen: Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen lässt: Die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurückan die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.

Verfasserin: J.K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen. Sie wurden in 79 Sprachen übersetzt, über 450 Millionen Mal verkauft, sind vielfach ausgezeichnet worden und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: „Quidditch im Wandel der Zeiten“, „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ und „Die Märchen von Beedle dem Barden“. J.K. Rowling hat außerdem das Drehbuch zu dem Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ verfasst sowie bei der Entwicklung des Theaterstücks „Harry Potter and the Cursed Child Parts One and Two“, das im Sommer 2016 in London Premiere feierte, mitgewirkt. 2012 gründete sie Pottermore, ein Online-Portal, auf dem Fans noch tiefer in ihre magische Welt eintauchen können. J.K. Rowling erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den britischen Ritterorden Order of the British Empire und den Hans Christian Andersen Preis.

[Carlsen Verlag (2000)]

Meine Meinung: Dieses Buch ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingsbände der Reihe. Die Geschichte fängt schon super an mit Quidditch-Weltmeisterschaft. Ein Großereignis mitten in der Zaubererwelt! Was wünscht man sich mehr als Leser. Mir kam es wie ein Wimmelbuch für’s Kopfkino vor. Man konnte sich das alles so gut vorstellen: Die verhexten Zelte, kleine Kinder auf Besen, ein großartiges Spiel, … Ganz großes Kino!

Aber dann hört der Spaß ja noch nicht auf. Das trimagische Turnier beginnt in Hogwarts. Der Leser erhält neue Einblicke in andere, fremde Schulen. Und Episoden mit mehreren großen Aufgaben funktionieren ja fast in jedem Buch. Das macht so eine Freude beim Lesen. Ich will auch mal in das Badezimmer der Vertrauensschüler und an den Wasserhähnen drehen.

Und dazu kommt der neue Leherer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste: Mad Eye Moody. Der ist echt gruselig, aber eben auch faszinierend. Er hilft Harry und verwandelt Malfoy sogar in ein Frettchen. Was will man mehr. Das ist doch eindeutig einer von den Guten, oder?

Es hört ja aber noch nicht auf mit den tollen Dingen. Die Geschichte rund um Hermine, Ron und Krum liebe ich! Der Weihnachtsball ist das Highlight in der Mitte des Buches. Sowieso finde ich Hermine immer immer besser. Also ich fand sie schon immer gut, aber nun 16 Jahre nach dem ersten Lesen finde ich sie sogar noch besser.

Und dann kommt der große Showdown am Schluss. Eine Riesenüberraschung erwartet den Leser. Ein Freund ist doch ein Feind. Und vor allem Voldemort ist wieder ein richtiger körperlicher Gegner. Das Böse erwacht zu neuer Kraft…

Auch bei diesem Band möchte ich noch ein paar Anmerkungen, die mir beim Lesen so durch den Kopf gingen, äußern:

  • Warum hat Ron noch nie eine Hauselfe gesehen? Bei der Weltmeisterschaft, sagt er, als er Winky gesehen hat: „Das ist also eine Hauselfe? Komische Kreaturen, oder?“
  • Super lustig! Ich habe echt wieder sehr laut lachen müssen, als Ron seinen Festumhang bekommt. Der Arme! Und als sich dann Pig auch noch an einem Eulenkeks verschluckt, sagt er: „Warum habe ich eigentlich immer nur Schrott?“ Soooo herrlich.
  • Hermine fragt, wo die Küche in Hogwarts ist, Harry sagt, weiß ich nicht. Hallo? Karte des Rumtreibers?
  • Harry läuft nachts im Tarnumhang mit dem Ei und der Karte des Rumtreibers rum und gerät in eine Trickstufe. Warum kommt er nicht drauf, die Karte und das Ei mit „Accio“ zu sich zu holen? Schließlich hat er den Zauber doch lang und breit geübt. Moody benutzt ihn dann ja auch.
  • Bei dem Denkarium habe ich mir überlegt, wie das genau funktioniert. Dumbledore sagt, mit dessen Hilfe kann man in seinen Gedanken aufräumen. Die die Gedanken dann weg aus dem Kopf und nur in der Schüssel? Aber dann würde er doch nicht gerade die Gedanken mit den Prozessen rausziehen, da diese doch gerade wichtig sind.
  • Rita Kimmkorn vertraut Draco? Er kann doch auch per Eule mit ihr korrespondieren. Sie verrät ihr Erfolgsgeheimnis? Das kann ich kaum glauben.
  • Wieso bleibt der Trimagische Portal ein Portschlüssel, nachdem Harry und Cedric ihn benutzt haben, als sie zu Voldemorts Elternhaus transportiert werden? Der Stiefel bei der Weltmeisterschaft wird von den Zauberern nach Ankunft angefasst und der Zauberer bleibt an Ort und Stelle. Kann man das so einstellen oder muss ihn einfach wieder dieselbe Person berühren?

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 3. Teil

[Monatsrückblick] August 2016

Veröffentlicht 12. September 2016 von erlesenebuecher

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Fast vergessen: Hier der August. Wegen großer privater Umwälzungen habe ich nicht so viel geschafft wie erhofft.

Harry Potter und die Kammer des Schreckens Joanne K. Rowling 352 Seiten 5 Punkte
Die Mittagsfrau Julia Franck 430 Seiten 3,5 Punkte
Pandemonium Lauren Oliver 350 Seiten 3 Punkte
Der kleine Ritter Trenk Kirsten Boie 277 Seiten 5 Punkte
Harry Potter und der Gefangene von Askaban Joanne K. Rowling 448 Seiten 5 Punkten

Das sind 1857 Seiten.

Ich konnte leider die Finger nicht still halten und musste mir wegen Entzugerscheinungen doch zwei Bücher kaufen:

  1. Große Ärsche auf kleinen Stühlen (Benni-Mama)
  2. Große Ärsche im Klassenzimmer (Benni-Mama)

[Neuanschaffungen] Woche #37

Veröffentlicht 12. September 2016 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Reihen fortsetzen, Reihen beginnen… und Geburtstagsgeschenke:

House of Night 4 – Ungezähmt (P. C. Cast/ Kristin Cast)

Das Leben ist zum Kotzen, wenn alle sauer auf dich sind. Frag mal Zoey Redbird – die kennt sich da aus. In nur einer Woche wird sie zur absoluten Außernseiterin: ihr enger Freundeskreis hat sie verstoßen. Jetzt bleiben ihr nur noch zwei echte Freunde, aber die eine ist untot, und der andere ist nicht mal Gezeichnet. Außerdem hat Neferet den Menschen den Krieg erklärt und Zoey weiß tief in ihrem Herzen, dass das falsch ist. Zoeys Abenteuer am Vampyrinternat gehen plötzlich in eine verdammt gefährliche Richtung: Ihr Vertrauen wird auf eine harte Probe gestellt, schreckliche Pläne kommen ans Licht, und eine uralte, böse Macht erhebt sich. [S. Fischer Verlag (2010)]

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Weltgeschichte to go (Alexander von Schönburg)

Was hat aus Steinzeitmenschen mit Faustkeilen Großstadtmenschen mit Selfiesticks gemacht? Welches sind die „Big-Bang-Momente“ der Weltgeschichte, die alles verändert haben? Und warum erkennt man die erst im Nachhinein, wenn es zu spät ist? Alexander von Schönburg führt kurzweilig und fundiert durch die Geschichte, er erzählt von den größten Helden und schlimmsten Übeltätern, erklärt die wichtigsten Ideen und die spektakulärsten Erfindungen der Menschheit. Ein ebenso unterhaltsamer wie tiefgründiger Blick auf die Weltgeschichte – von Adam bis Apple. [Rowohlt Berlin Verlag (2016)]

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Die Luna-Chroniken 1 – Wie Monde so silbern (Marissa Meyer)

Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer Werkstatt auftaucht, steht Cinders Welt Kopf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie auf dem großen Schlossball ihren Höhepunkt finden. Cinder schmuggelt sich dort ein und verliert mehr als nur ihren Schuh… [Carlsen Verlag (2016)]

[Neuanschaffungen] Woche #35

Veröffentlicht 29. August 2016 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Die beiden Bücher musste ich einfach haben. Allerdings fehlt wohl da noch eins aus der Serie…

Große Ärsche auf kleinen Stühlen (Benni-Mama)

„Elternabend oder Darmspiegelung? Vor die Wahl gestellt, würde ich lieber zum Arzt gehen!“ Benni-Mama weiß, wovon sie spricht: Intrigen und Korruption, Mobbing und Machtspiele kommen nicht nur unter Managern vor. Wo Jungs- und Mädchenmütter, Erzieher der alten Schule und Kuschelpädagogen sich auf kleinen Stühlen zum Elternabend treffen, um einen Laternenumzug zu organisieren oder den Speiseplan zu erörtern, fliegen die Fetzen. Benni-Mama packt aus. [S. Fischer Verlag (2013)]

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Große Ärsche im Klassenzimmer (Benni-Mama)

Warum gibt es keinen einzigen Schulranzen ohne Ninja-Star-Wars-Totenkopf-Totschläger-Motiv mehr? Warum muss sie sich beim Schulfest mit den anderen Eltern beim Hürdenlauf in Pippi-Langstrumpf-Kostümen messen und vor aller Augen lächerlich machen? Und wäre es wirklich so schlimm, wenn die Lehrerin Frau Horst merkt, dass Ben nur ein durchschnittlich begabtes Kind durchschnittlich begabter Eltern ist? Benni-Mama lässt es krachen! [S. Fischer Verlag (2016)]

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Joanne K. Rowling)

Veröffentlicht 28. August 2016 von erlesenebuecher

Grimm, Butterbier & Expecto Patronum

Appetithäppchen: Natürlich weiß Harry, dass das Zaubern in den Ferien strengstens verboten ist, und trotzdem befördert er seine schreckliche Tante mit einem Schwebezauber an die Decke. Die Konsequenz ist normalerweise: Schulverweis! Nicht so bei Harry; im Gegenteil, man behandelt ihn wie ein rohes Ei. Hat es etwa damit zu tun, dass ein gefürchteter Verbrecher in die Schule eingedrungen ist und es auf Harry abgesehen hat? Mit seinen Freunden Ron und Hermine versucht Harry ein Geflecht aus Verrat, Rache, Feigheit und Verleumdung aufzudröseln und stößt dabei auf Dinge, die ihn fast an seinem Verstand zweifeln lassen.

Verfasserin: J.K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen. Sie wurden in 79 Sprachen übersetzt, über 450 Millionen Mal verkauft, sind vielfach ausgezeichnet worden und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: „Quidditch im Wandel der Zeiten“, „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ und „Die Märchen von Beedle dem Barden“. J.K. Rowling hat außerdem das Drehbuch zu dem Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ verfasst sowie bei der Entwicklung des Theaterstücks „Harry Potter and the Cursed Child Parts One and Two“, das im Sommer 2016 in London Premiere feierte, mitgewirkt. 2012 gründete sie Pottermore, ein Online-Portal, auf dem Fans noch tiefer in ihre magische Welt eintauchen können. J.K. Rowling erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den britischen Ritterorden Order of the British Empire und den Hans Christian Andersen Preis.

[Carlsen Verlag (1999)]

Meine Meinung: Da habe ich mich aber gefreut, nach einer kurzen Pause endlich wieder nach Hogwarts zu reisen. Da ist es so schön und vor allem kann man so sicher sein, dass das Buch sehr sehr gut geschrieben ist. Ich mag den Stil von Frau Rowling wirklich sehr.

Aber vor allem habe ich auch beim 5. Durchlesen des Buches gemerkt: Ich will auch ein paar Tage im Tropfenden Kessel wohnen und in den „Drei Besen“ Honigbier trinken und durch Hogsmeade schlendern und die heulende Hütte sehen und bei Professor Trelawny Tee trinken und einen Hippogreif fliegen… Ich will, ich will, ich will!

Der dritte Harry Potter-Band ist wieder ein Stückchen erwachsener, düsterer, ein wenig gruselig und vor allem spannend. Die Story ist toll verschachtelt, hat unerwartete Wendungen, die auf die Handlung ein ganz anderes Licht werfen. Grandios!

Die neuen Charaktere sind aufregend und interessant, die bereits bekannten, liebgewonnenen, entwickeln sich immer weiter. Man erfährt so viel über sie, z.B. über Harry und seine Eltern, was damals passiert ist, wer sie verraten hat, wie James in Hogwarts war… Aber auch Hermine finde ich großartig in diesem Band. Sie ist so fleißig, schlau, aber auch ein bisschen zickig, allerdings lieb und vor allem beides Ron gegenüber… wassichliebtdasnecktsich…

Auch an dieser Stelle habe ich einige Fragen und Anmerkungen von mir zusammengetragen:

  • Zur genialen Karte des Rumtreibers fiel mir ein, warum die Zwillinge dann nicht z.B. Ginny aus der Kammer des Schreckens gerettet oder zumindest gesagt haben, wo sie ist.
  • Und warum ist ihnen Peter Pettigrew nicht schon vorher aufgefallen? Sie müssten doch mal nach Ron gesucht haben und dann eben Peter Pettigrew bei ihm gesehen haben. Immerhin gehört der nicht nach Hogwarts und sie kannten ja auch die Geschichte über ihn und seinen gefundenen Finger.
  • Dann taucht hier ja auch der Zeitumkehrer auf. Wieso wird der in der Reihe nicht öfter benutzt? Klar ist das gefährlich, aber so ein paar Dinge könnte man dann doch rauskriegen, z.B. im 4. Band wer bei der Weltmeisterschaft das Dunkle Mal beschworen hat.
  • Was mir in diesem Teil auch besonders auffiel und immer in Erinnerung blieb, ist, dass Snape hier wirklich so böse ist. Er will, dass Harry rausgeworfen wird, aber dann könnte er bzw. Dumbledore ihn doch nicht schützen und anscheinend, wie wir seit dem Finale wissen, ist Snape das doch doch wichtig. Außerdem ist er echt eklig zu Hermine.
  • Was ich mir so gar nicht vorstellen kann, ist, dass die Zwillinge Fred und George nicht schon in der Heulende Hütte waren, egal wie sehr es dort spukt oder der Eingang zugenagelt ist. Das hält die doch nicht ab, oder?

Bin ich froh, dass ich erst beim 3. Teil bei dieser reread-Runde bin, da liegen noch einige Bücher vor mir, auf die ich mich jetzt schon freue.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 2. Teil

Hier geht es zum 4. Teil

Der kleine Ritter Trenk (Kirsten Boie)

Veröffentlicht 25. August 2016 von erlesenebuecher

Leibeigen, Erbsen & Ferkelmagier

Appetithäppchen: Leibeigen geboren, leibeigen gestorben, leibeigen ein Leben lang – ja, so heißt es wohl! Aber ist es nicht schrecklich ungerecht, dass alle Bauern ihrem Ritter gehören und kein bisschen sich selbst? Das findet jedenfalls der Bauernjunge Trenk. Er will es einmal besser haben als sein Vater, der schon wieder auf der Burg Schläge bekommen soll. Und so bricht Trenk mit seinem Ferkelchen am Strick auf in die Stadt, um dort sein Glück zu machen. Doch so einfach, wie Trenk sich das vorgestellt hat, ist es nicht mit dem Glück – gut, dass er auf seinem Weg immer wieder Freunde findet, die ihm weiterhelfen. Und wer hätte gedacht, dass der kleine Ritter Trenk vom Tausendschlag schließlich sogar gegen den gefährlichen Drachen ins Feld ziehen wird?

Verfasserin: Kirsten Boie, 1950 in Hamburg geboren, studierte Deutsch und Englisch, promovierte in Literaturwissenschaft und war als Lehrerin tätig. Heute ist sie eine der renommiertesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen, vielfach national und international ausgezeichnet und u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis sowie bereits dreimal für den Hans-Christian-Andersen-Preis, die hächste internationale Auszeichnung auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur, nominiert. Ihr Gesamtwerk besticht durch „literarische Qualität und eine beispiellose Vielseitigkeit“ (JuLit).

[Verlag Friedrich Oetinger (2006)]

Meine Meinung: „Der kleine Ritter Trenk“ ist ein sehr schönes Kinderbuch. Es ist gerade für kleine große Jungs spannend und voller toller und schlauer Ideen. Vor allem die Geschichte rund um die Gaukler und Ferkelmagier ist prima und wurde von meinem Sohn und mir ordentlich diskutiert.

Großartig ist auch, dass der junge Leser bzw. Zuhörer einiges aus der Zeit der Ritter lernt z.B. was es bedeutet ein Leibeigener zu sein. Das ist für viele kaum vorstellbar. Umso wichtiger wird es den Kindern dann deutlich zu machen, welch großes Geschenk die Freiheit ist.

Ebenfalls wird in dem Buch sehr deutlich gemacht, dass Mädchen mindestens genauso mutig und wild sein können. Durch Thekla ist „Der kleine Ritter Trenk“ also natürlich auch auf die weibliche Zielgruppe ausgerichtet.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der junge Leser oder Zuhörer wird oft direkt angesprochen, so wird man in das Geschehen mit hineingenommen und kann sich alles besser vorstellen. Aufregend ist auch, dass es einige Geheimnisse gibt, die nur der Leser weiß. Dass ist vor allem beim Vorlesen super, da mein Kind oft schon sagte, wie es eigentlich ist.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Trenk ein toller Junge ist und „Der kleine Ritter Trenk“ ein tolles Buch.

Bewertung: 5 von 5 Punkten