Lebe lieber untot (Kimberly Raye)

Veröffentlicht 4. Dezember 2016 von erlesenebuecher

Dämon, Bingo & grüner Schleim

Appetithäppchen: Lil Marchette wird von Klienten geradezu überrannt. Darunter ist auch Vinnie Balducci, der abgebrühteste Vampirjäger ganz New Yorks. Er macht Lil ein Angebot, das sie kaum ablehnen kann: Entweder sie findet die perfekte Frau für ihn – oder er setzt ihrem Dasein ein Ende. Aber Lil muss nicht nur ihre eigene Haut retten. Ein abtrünniger Geist aus der Hölle will den Körper ihrer Assistentin Evie übernehmen…

Verfasserin: Kimberly Raye, eine der populärsten Autorinnen von Liebesromanen in den USA, lebt mit ihrer Familie in Texas. Mit ‚Suche bissigen Vampir fürs Leben‘ schoss sie erstmals weit hinauf in der US-Bestsellerliste. Der Roman wurde außerdem für den begehrten RITA Award nominiert. Kimberly Raye ist eine ebenso große Romantikerin wie ihre Heldin und zählt die Romane von Janet Evanovich, Nina Bangs und Charlaine Harris zu ihrer Lieblingslektüre.

[LYX (2009)]

Meine Meinung: Ich bin immer noch bei dieser Reihe und jetzt lese ich sie auch zuende. Es fehlt ja auch nur noch ein Buch. Oft dachte ich, warum bin ich überhaupt noch dabei. Aber sie stört eben auch nicht wirklich und ich muss sagen, dieser Band hatte wieder einige wirklich gute Momente.

Lil hat dieses Mal einiges zu tun, nicht nur mit ihrer Partnervermittlung, ihrer Mutter und ihren Gefühlen zu Ty, sondern vor allem mit einem besonderen Kunden, der, wenn sie nicht die richtige Frau für ihn findet, sie umbringen will. Ob sie wirklich unter diesem Druck arbeiten kann? Aber es kommt ja noch dicker. Ein böser Dämon treibt sich in der Stadt rum und hat letztendlich ihre Assistentin Evie als besessenes Opfer auserwählt. Lil versucht alles um Evie zu retten.

Sehr amüsant und kurzweilig ist die Geschichte. Lil nervt gar nicht allzu sehr und ihre Kunden sind sehr lustig, nett und interessant dargestellt. Die Geschichte rund um den Dämon ist eigentlich auch gelungen, aber der richtige Höhepunkt oder das gewisse Extra fehlt einfach bei den Büchern der „Dead End Dating“-Reihe.

Wirklich nett ist die Geschichte mit Ty. Ich freue mich immer wieder, wenn er auftaucht. Und auch Lils Familie ist super. Ein bisschen freue ich mich sogar auf den letzten Band.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Hier geht es zum 3. Teil

Nikolausgeschichten (Doris Jannausch)

Veröffentlicht 2. Dezember 2016 von erlesenebuecher

Traktor, Zahnschmerzen & Krampus

Appetithäppchen: Jedes Jahr am 6. Dezember kommt der Nikolaus auf die Erde und beschenkt die Kinder. Meistens bewältigt er seine große Aufgabe ja ohne Probleme. Doch hier und da kann schon einmal etwas Unvorhergesehenes passieren. Denn auch ein Nikolaus bekommt mal Zahnschmerzen oder muss sich mit einem störrischen Esel herumplagen. Manchmal kommt er nicht rechtzeitig an, dann muss ein Vater für ihn einspringen. Einmal ist es dem Nikolaus sogar passiert, dass er dem Osterhasen in die Quere kam…

Verfasserin: Doris Jannausch, zeitweise auch gelistet als Jannausch-Schmidt, (* 30. August 1925 in Teplitz-Schönau) ist eine deutsche Schriftstellerin, Theater-Schauspielerin und Kabarettistin.

[Loewe Verlag (1985)]

Meine Meinung: Ein älteres Buch, welches bei uns in der Bücherei ausgemustert wurde, so dass wir ihm ein neues Zuhause gegeben haben. Diese älteren Leselöwen-Bücher erinnern mich so sehr an meine Grundschulzeit, da mein Lehrer damals immer aus ihnen vorgelesen hat. Und auch die Geschichten erinnern an die 80er Jahre. Sie sind nicht spektakulär und plätschern angenehm vor sich hin. Es fehlt ihnen ab und an an Spannung oder überraschenden Wendungen. Jedoch sind die sehr schön vorzulesen oder für Leseanfänger selbst zu lesen.

In diesem Buch befinden sich zehn Geschichten rund um den Nikolaus. Folgende Geschichten sind in dem Buch enthalten:

Der Nikolaus beim Zahnarzt

Wie der Nikolaus auf die Straße gesetzt wurde

Zwei Päckchen im Sack

Der Osternikolaus

Frau Selbmeiers Traum

Der kleine Nikolaus

Die Bananenschale

Der Krampus

Eine lustige Fahrt

Der silberne Roboter

Es gibt auch jede Menge schöne schwarz-weiß Zeichnungen von Petra Probst, so dass der Zuhörer jede Menge zu gucken hat.

Einige Geschichten sind bei meinem Sohn besonders hängen geblieben, wie z.B. „Der silberne Roboter“, in der sich ein Junge diesen so sehr wünscht. Da er aber kein Geld hat, klaut er ihn. Allerdings fliegt das Ganze auf und nur der Nikolaus konnte ihn im letzten Moment noch retten. Sehr schön war, dass mein Sohn von sich aus hier thematisierte, was man darf und was nicht, wie schwierig das aber ist, wenn man sich doch etwas so sehr wünscht und wie toll doch der Nikolaus ist… Also ein Buch, welches sich gelohnt hat. Aber für mich nicht weiter im Gedächtnis bleibt.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

[Neuanschaffungen] Woche #48

Veröffentlicht 28. November 2016 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Reihen, Reihen, Reihen, … :

Natürlich mit Biss (Kimberly Raye)

Lil Marchette steht kurz davor, ihr eigenes Happy End mit dem attraktiven Ty Bonner zu finden. Doch da wird ihre Klientin Esther von einem Magier entführt, der sie finsteren Göttern opfern will. Bei der Suche nach Esther erhält Lil unerwartete Unterstützung von ihrer Mutter, die allerdings wie immer versucht, ihre Tochter zu verkuppeln. Kann Lil der mütterlichen Fürsorge lange genug entgehen, um Esther zu befreien? [LYX Egmont (2010)]

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Bridget Jones‘ Baby (Helen Fielding)

Bridget Jones hört sie schon seit einiger Zeit ticken: ihre biologische Uhr. Und auch ihr Bekanntenkreis wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass das Thema Nachwuchs langsam drängt. Und dann führt eine Abfolge chaotischer Ereignisse schließlich zu der großen Nachricht: Bridget ist schwanger! Allerdings nicht ganz wie geplant – und turbulent geht es prompt weiter. Bridget stolpert durch aufregende Monate voller gut gemeinter Ratschläge selbstgefälliger Mütter, voller Konfusion bei Ultraschalluntersuchungen und Geburtsvorbereitungskursen, voller Vorfreude, Verzweiflung und voller mit Käse überbackener Ofenkartoffeln. Und über allem schwebt die Frage: Wer ist der Vater? [Goldmann (2016)]

Harry Potter und der Halbblutprinz (Joanne K. Rowling)

Veröffentlicht 18. November 2016 von erlesenebuecher

Zaubertränke, Minimuffs & Horkruxe

Appetithäppchen: Seit Voldemort, der gefährlichste schwarze Magier aller Zeiten, zurückgekehrt ist, herrschen Aufruhr und Gewalt in der magischen Welt. Als Harry Potter und seine Freunde Ron und Hermine zu ihrem sechsten Schuljahr nach Hogwarts kommen, gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen in der Zaubererschule. Dumbledore will seine Schützlinge vor dme Zugriff des Bösen bewahren. Um Harry zu wappnen, erforscht er mit ihm die Geschichte des Dunklen Lords. Ob auch Harry Zaubertrankbuch, das früher einem „Halbblutprinzen“ gehörte, ihm helfen kann? Nur ein Detail fehlt, das Harry finden muss, dann liegt das Geheimnis um Voldemort offen. Dumbledore führt ihn, doch im alles entscheidenden Moment ist der Halbblutprinz zur Stelle und zeigt sein wahres Gesicht.

Verfasserin: J.K. Rowlings Harry-Potter-Romane haben weltweit Rekorde gebrochen. Sie wurden in 79 Sprachen übersetzt, über 450 Millionen Mal verkauft, sind vielfach ausgezeichnet worden und haben auch im Kino Fans auf der ganzen Welt begeistert. Es gibt drei Begleitbände zur Serie, die J.K. Rowling für wohltätige Zwecke geschrieben hat: „Quidditch im Wandel der Zeiten“, „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ und „Die Märchen von Beedle dem Barden“. J.K. Rowling hat außerdem das Drehbuch zu dem Film „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ verfasst sowie bei der Entwicklung des Theaterstücks „Harry Potter and the Cursed Child Parts One and Two“, das im Sommer 2016 in London Premiere feierte, mitgewirkt. 2012 gründete sie Pottermore, ein Online-Portal, auf dem Fans noch tiefer in ihre magische Welt eintauchen können. J.K. Rowling erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den britischen Ritterorden Order of the British Empire und den Hans Christian Andersen Preis.

[Carlsen Verlag (2005)]

Meine Meinung: Vorsicht, natürlich ist diese Rezension voller Spoiler!

Der sechste Harry Potter-Band ist eindeutig neben „Harry Potter und der Feuerkelch“ einer meiner Lieblingsteile. Ich habe auch beim fünften Mal Lesen alle erdenklichen Emotionen durchgemacht. Noch immer trauere ich Dumbledore nach und bin zutiefst schockiert, noch immer freue ich mich so sehr, dass Harry und Ginny und vor allem Ron und Hermine sich näher kamen, noch immer bin ich peinlich berührt, wenn Lavender um Won-Won rumscharwenzelt, noch immer bin ich völlig fasziniert von den verschiedenen Zaubertränken und dem Buch des Halbblutprinzen, noch immer bin ich von Voldemorts Vergangenheit gefesselt, noch immer sehne ich mich nach der Winkelgasse und will unbedingt zu „Weasleys Zauberhafte Zauberscherze“ und noch immer muss ich so lachen, wenn ich mir vorstelle, dass Ron einen Minimuff tätowiert haben soll. Es war – wie immer – eine köstliche, wundervolle Reise durch dieses Buch!

Was würde ich dafür geben, diese Bücher noch einmal zum ersten Mal zu lesen.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele schöne Dinge, die gesagt werden können. Natürlich wiederhole ich mich: der Schreibstil ist unglaublich fesselnd, schön und süchtigmachend, wie auch die ganze Zauberwelt rund um London und Hogwarts. Die Charaktere und ihre Entwicklung ist so vielschichtig und nachvollziehbar. Auch die neuen Charaktere wie Slughorn oder Scrimgeour sind brilliant ausgeleuchtet. Hermine, meine seit dieser Leserunde eindeutige, Lieblingsprotagonistin ist weiterhin weise, klug, treu, lustig und emotional. Malfoys Entwicklung ist ebenfalls bemerkenswert. Er ist nicht mehr nur böse, er ist verletzlich, zwischen den Fronten und eigentlich nur ein Jugendlicher, der sich selbst sucht. Voldemort lernt man von einer neuen Seite kennen und die Geschichte hinter seiner Transformation.

Aber allen voran erreicht Snape einen neuen Höhepunkt der Bösartigkeit in diesem Buch. Man spürt förmlich auf den Seiten den Hass und die Abneigung, welche Harry gegen Snape verspürt und kann es so gut nachvollziehen (in dem Moment). Allerdings mit dem Wissen des zukünftigen Bandes ist das Gefühl ein ganz anderes…

Besonders herausragend fand ich an dem Buch aber immer noch zum einen den Zaubertrankunterricht. Das hat mir solchen Spaß gemacht, Harry mit dem Buch des Halbblutprinzen zu erleben. Wie er durch ein paar Änderungen des Rezeptes solche Erfolge feiern konnte. Die verschiedenen Tränke, Zutaten und Zubereitungsarten erstaunen mich immer wieder. Zum anderen ist die Sequenz, in der Harry den Felix Felicis, genial. Welch eine Idee, welch ein Plot. Und als letztes muss ich einfach noch einmal die Liebelei rund um Ron, Lavender und Hermine erwähnen. Obwohl ich aus der Zielgruppe raus bin, habe ich solch einen Spaß an dieser Personenkonstellation.

Einige kleine Dinge fielen mir auch bei diesem Band wieder auf:

  • Immer mehr Personen wissen von Harrys phänomenalem Tarnumhang, der ja anscheinend besser ist als andere (übliche) Tarnumhänge. Wieso kommt er damit dann aber immer noch durch? Und wieso klaut ihm Malfoy diesen nicht im Zug? Der würde ihm doch total nützlich sein.
  • Was ich immer noch nicht verstehe… das hätte ich mir so sehr gewünscht… ist, warum am Ende Dumbledores Porträt im Schulleiterbüro keine größere Rolle spielt. Hier hätte Harry doch weiterhin einen Ratgeber, Mentor, Leitfaden… Ich dachte schon beim ersten Lesen, das müsste doch klar sein und kommt gleich auf der nächsten Seite… leider nein.
  • Fred und George spielten in diesem Band eine zu kleine Rolle.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 5. Teil

Ach so! (Ranga Yogeshwar)

Veröffentlicht 16. November 2016 von erlesenebuecher

Dinosaurier, Kindchenschema & SPAM

Appetithäppchen: Mitten in der Nacht fragen wir uns, ob wir nicht schlafen können, weil gerade Vollmond ist, am Morgen, beim Blick in den Spiegel, woher die grauen Haare kommen, und mittags, warum der Knödel sich im Topf dreht. Ausgehend von ganz einfachen Fragen erklärt Ranga Yogeshwar auf gewohnt unterhaltsame und verständliche Weise Rätsel des Alltags – und schreckt dabei auch vor Selbstversuchen nicht zurück!

Verfasser: Ranga Yogeshwar, geboren 1959, Physiker, leitete bis 2008 die Programmgruppe Wissenschaft beim WDR, seitdem ist er als freier Journalist und Autor tätig. Er entwickelte zahlreiche Sendungen, in denen Wissenschaft populär vermittelt wird, und moderiert unter anderem „Quarks & Co“, „Die große Show der Naturwunder“ und „Wissen vor 8“. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, darunter der Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus (1998), der Grimme-Preis (2003) und der Preis als Journalist des Jahres – Kategorie Wissenschaft (2007), wurde ihm 2009 die Ehrendoktorwürde der Universität Wuppertal verliehen. Im Jahr 2007 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Sein Buch „Sonst noch Fragen?“ ist ein Bestseller und wurde bereits in viele Sprachen übersetzt.

[Kiepenheuer & Witsch (2010)]

Meine Meinung: „Was ist der Unterschied zwischen einem See und einem Meer?“ Diese und andere interessante Fragen beantwortet Ranga Yogeshwar informativ und kurzweilig. Es ist ein wirklich nettes Buch, welches man gut mal so nebenbei lesen kann.

Viele Antworten konnte ich mir zum Teil denken, allerdings tat es gut, die genauen Antworten, Geschehnisse oder Abläufe zu erfahren. Leider werde ich aber vieles wieder vergessen. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man beim Lesen denkt, oh ja, das ist aber toll und faszinierend. Allerdings weiß man ein paar Seiten später nicht mehr genau, was man vorher gelesen hat. Jedoch blieb auch einiges hängen, da ich es mich z.B. auch schon mal gefragt habe oder die Antwort so komisch und seltsam war, das es einfach hängen blieb (z.B. SPAM oder Teddy-Bär).

Gegen Ende des Buches wird es mir allerdings etwas zu moralisch. Da geht es um Fragen wie „Warum sind Funklöcher so anziehend?“ oder „Warum brauchen wir immer Ausreden?“. Es ist nicht so, dass ich an dem Inhalt der Antworten des Herrn Yogeshwar etwas auszusetzen hatte, aber der erhobene Zeigefinger war mir zu deutlich.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

 

Bei den Nootka-Indianern (Michael Hyde)

Veröffentlicht 6. November 2016 von erlesenebuecher

Brigg, Walfang & Empfehlungsbrief

Appetithäppchen: „Ich will keinen Ärger mit den Indianern!“ hatte Kapitän Salter seiner Mannschaft bei der Ankunft im Nootka-Sund eingeschärft. Doch was dann geschah, hatte der Kapitän nicht voraussehen können. In seinem Tagebuch erzählt der Schiffsschmied John Jewitt von seinen Erlebnissen als Gefangener der Nootka-Indianer. Zwei Jahre lebte er mit dem alten Segelmacher Thompson in ihren Sommerlagern und Winterdörfern. Er schmiedete Waffen für sie, ging mit ihnen auf Walfang, erfuhr von ihren geheimnisvollen Stammeszeremonien und gewann sogar Freunde unter ihnen. Eine spannende Geschichte, die sich zu Anfang des vorletzten Jahrhunderts wirklich ereignet hat.

Verfasser: Michael Hyde war als Lehrer tätig. Ein einjähriger Aufenthalt in den USA erweckte sein altes Interesse für Walfang und Seeotterhandel und regte ihn zu diesem Buch an. Er lebt in Yorkshire/England.

[Rowohlt Taschenbuch Verlag (1974)]

Meine Meinung: Bei uns gibt es mehrere öffentliche Bücherschränke und aus so einem habe ich dieses alte Jugendbuch mitgenommen. Obwohl ich meinen SuB immer schonen möchte, musste das Buch mit. Es hat mich nicht nur überzeugt, weil es von Indianern handelt, sondern vor allem da es nach Originaltagebüchern aus dem vorletzten Jahrhundert geschrieben wurde. Das hat mich neugierig gemacht.

Und genau das ist eigentlich auch der große Pluspunkt des ganzen Buches. Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und altmodisch. Die Geschichte ist zwar auch spannend, aber teilweise vorhersehbar. Allerdings ist das Geschehene natürlich auch unfassbar und sehr interessant. Ich habe die Geschichten rund um Kapitän Cook geliebt, vor allem die Serie „Wind und Sterne“ und das entsprechende Buch dazu habe ich verschlungen. Nun spielt dieses Buch an derselben Küste und vieles erkennt man wieder, aber anderes ist wieder neu. Faszinierend wie andere Völker vor etlichen Jahrzehnten lebten.

Seltsam finde ich, dass es als Jugend- oder sogar als Kinderbuch gekennzeichnet ist, für Kinder ab 9 Jahre. Das finde ich nicht passend. Gleich zu Beginn wird fast die gesamte Mannschaft abgeschlachtet. Und der Schreibstil ist auch nicht gerade einladend für Kinder, aber es ist ein Buch aus den 70ern. Anscheinend wurde es damals anders gesehen.

Bewertung: 3 von 5 Punkten